Deutlich erhöhtes Risiko für Menschen mit juveniler idiopathischer Arthritis, an Krebs zu erkranken

Manchester – Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) betrifft etwa 1 bis 2 von 2.000 Kindern und Jugendlichen. Gegenüber nicht von dem Leiden betroffenen Kontrollpersonen haben diese Menschen ein etwa doppelt erhöhtes Risiko für bösartige Tumore. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Forschungsgruppe in der Fachzeitschrift Rheumatology (2026; DOI: 10.1093/rheumatology/keag291).
Das Team um Lianne Kearsley-Fleet von der Division of Musculoskeletal Medicine and Dermatological Sciences der University of Manchester analysierte Daten der britischen Primärversorgung (CPRD) für die retrospektive Kohortenstudie. Personen mit JIA (Diagnose vor dem 16. Lebensjahr) wurden im Verhältnis 4:1 mit Nicht-JIA-Kontrollpersonen nach Geburtsjahr, Geschlecht und Arztpraxis abgeglichen.
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