Deutschland beteiligt sich an Weltbankfonds für Katastrophenhilfe

Nusa Dua – Deutschland und Großbritannien haben gemeinsam mit der Weltbank einen neuen Hilfsfonds im Volumen von 145 Millionen Dollar ins Leben gerufen, mit dem den Opfern von Naturkatastrophen geholfen werden soll.
„Naturkatastrophen ziehen jedes Jahr um die 26 Millionen Menschen in Armut, wenn sie unter den ökonomischen Folgen von Erdbeben, Wirbelstürmen, Überschwemmungen und anderen Katastrophen leiden“, sagte Weltbank-Geschäftsführerin Kristalina Georgiewa in Nusa Dua (Indonesien).
2017 verursachten der Weltbank zufolge Naturkatastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von 300 Milliarden Dollar. Der neue Fonds soll es besonders betroffenen Staaten ermöglichen, Lösungen etwa für Versicherungssysteme zu entwickeln und Risikovermeidung zu betreiben.
„Es ist wichtig, dass sich der neue Fonds auf die ärmsten und verwundbarsten Menschen konzentriert“, sagte der Staatssekretär im Bundesentwicklungshilfeministerium, Norbert Barthle.
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