Digitalisierung: Hartmannbund für konstruktive Beteiligung

Berlin – Die Ärzteschaft ist aufgefordert, sich konstruktiv und versorgungsorientiert an einer Digitalisierungsstrategie im Gesundheitswesen zu beteiligen. Das betonte Han Hendrik Oen, Vorsitzender des Landesverband Westfalen-Lippe des Hartmannbundes, im Rahmen der diesjährigen Versammlung des Landesverbandes.
Der stellvertretende Landesvorsitzende, Max Tischler, hob in diesem Kontext die Bedeutung der digitalen Transformation und der Interprofessionalität im Gesundheitssektor hervor. Im Rahmen der Diskussion hatten sich die Delegierten zuvor intensiv mit der arbeitsteiligen Welt der ambulanten Medizin auseinandergesetzt.
Thomas Müller, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), verwies in seinem Vortrag explizit auf dringend benötigte gesetzliche Rahmenbedingungen und finanzielle Förderungen im ambulanten Bereich. „Nur so kann die ambulante Medizin den Anforderungen an Vernetzung, digitaler Zusammenarbeit und Datenübertragung gerecht werden,“ erklärte Müller.
Die Delegierten des Landesverbandes sprachen sich klar dafür aus, dass die Digitalisierung des Gesundheitswesens – insbesondere durch die gematik und ihre Gesellschafter – schnell und voll funktionsfähig voranzubringen sei.
Dabei müsse als Maßgabe vor Einführung neuer Anwendungen der erkennbare Mehrwert für Praxen sowie Patienten ersichtlich und die neuen Anwendungen breit getestet sein.
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