Docetaxel könnte beim hormonsensitiven Prostatakarzinom nur bei hohem Risiko indiziert sein

Chicago – Zu den Standardtherapien, mit denen das fortgeschrittene Prostatakarzinom behandelt wird, zählen neben der Androgendeprivationstherapie (ADT) und Androgenrezeptor-Signalweginhibitoren (ARPI) auch klassische Zytostatika wie Docetaxel.
Ob jeder Patient von dem Taxan auch wirklich profitiert, ist allerdings fraglich. Zwei Analysen aus großen Therapiestudien, die bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago vorgestellt wurden, lassen vermuten, dass das nur auf Patienten mit hohem Progressionsrisiko zutrifft.
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