DRF Luftrettung fliegt etwas mehr Einsätze

Berlin – Die DRF Luftrettung ist im vergangenen Jahr etwas mehr Einsätze geflogen als noch im Vorjahr. Es gab einen Zuwachs von 1,6 Prozent auf 36.407 Einsätzen (2024: 35.850 Einsätze), wie die gemeinnützige Luftrettungsorganisation bekanntgab.
Häufigste Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen der Hubschrauber waren wie in den Vorjahren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Auch zu Unfällen und Stürzen wurden die rot-weißen Luftretter besonders oft alarmiert. 226-Mal kam die Rettungswinde zum Einsatz, um Patienten auch in schwer zugänglichem Gelände schnell notärztlich zu versorgen und auszufliegen: im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 41 Prozent.
Das Team der am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden beheimateten DRF Assistance führte mit ihren drei Ambulanzflugzeugen 479 weltweite Patientenrückholungen mit medizinischer Begleitung durch.
Auch hier zeigte sich ein deutlicher Zuwachs von 24 Prozent im Vergleich zu 2024. Die Besatzungen flogen dabei 45 Länder an und legten eine Strecke von rund 1,6 Millionen Kilometern zurück – das entspricht 40 Erdumrundungen.
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