E-Zigaretten könnten Jugendliche immer höheren Nikotinmengen aussetzen

Boston – Eine US-Studie deutet darauf hin, dass Jugendliche, die E-Zigaretten konsumieren, in den vergangenen Jahren immer höheren Nikotinmengen ausgesetzt waren. Darauf weisen steigende Urinkonzentrationen von Cotinin, dem wichtigsten Abbauprodukt von Nikotin, hin. Die Ergebnisse wurden in JAMA Psychiatry veröffentlicht (2026; DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2026.2215).
Die Forschenden analysierten Urinproben sowie elektronische Gesundheitsdaten von Jugendlichen im Alter von 13-19 Jahren. Sie waren zwischen 2023 und 2025 am Boston Children's Hospital wegen einer Substanzgebrauchsstörung behandelt worden. Die mediane Behandlungsdauer betrug 5 Monate.
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