E-Zigaretten: Kühlstoffe könnten Herzrhythmusstörungen auslösen

Louisville – Die sogenannten Kühlstoffe, die vielen Liquids von E-Zigaretten beigemischt werden, um ein erfrischendes Mund- und Rachengefühl zu erzeugen, könnten das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen. Darauf deuten Experimente an Mäusen und menschlichen Zellkulturen hin, deren Ergebnisse in Circulation Arrhythmia and Electrophysiology (2026; DOI: 10.1161/CIRCEP.125.014253) publiziert wurden.
E-Zigaretten enthalten neben Nikotin, das für die anregende Wirkung – und die Sucht – verantwortlich ist, noch eine Reihe weiterer Substanzen. Darunter sind sogenannte Kühlstoffe. Sie erzeugen über die Stimulierung der TRPM8-Kanäle in den Nervenzellen der Schleimhaut einen Kältereiz. Dies überdeckt ein für junge Raucherinnen und Raucher oft unangenehmes Kratzen, das der Nikotindampf in den E-Zigaretten erzeugt.
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