„Eine frühe Diagnose der Kinderdemenz kann entscheidend für den Therapieerfolg sein“
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Berlin – Dass Kinder an einer Demenz erkranken können, mag überraschen – der Begriff ist meist altersassoziierten neurodegenerativen Erkrankungen vorbehalten. Tatsächlich existieren angeborene, oft bereits im Kleinkindalter manifest werdende Erkrankungen mit progredienter neurologischer Multisystem-Degeneration.
Nach unauffälliger Entwicklung verlieren betroffene Kinder rasch bereits erworbene motorische, kognitive und sprachliche Fähigkeiten. Hinzu kommen therapierefraktäre Epilepsien, progrediente Visusminderung bis zur Erblindung sowie schwere Bewegungsstörungen. Nach oft mehrjähriger Immobilität ist die Lebenserwartung deutlich verkürzt.
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