Endoprothesenregister Deutschland umfasst mehr als 35.000 Produkte
Berlin – Knapp vier Monate nach dem Start im Juli umfasst die Produktdatenbank des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) mehr als 35.000 unterschiedliche Artikel. Mehr als 400 Krankenhäuser haben inzwischen ihr Interesse an einer Teilnahme am EPRD mitgeteilt. „Die Produktdatenbank ist damit auf einem guten Weg, das Marktgeschehen bei den Gelenkersatz-Implantaten möglichst vollständig abzubilden“, erklärte der Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Medizintechnologie, Joachim Schmitt, Mitte Oktober.
Das EPRD ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, des Verbandes der Ersatzkassen, des AOK-Bundesverbandes, des Bundesverbandes Medizintechnologie und des BQS Instituts für Qualität und Patientensicherheit. „Primäres Ziel des Endoprothesenregisters ist es, die Ergebnisqualität der endoprothetischen Versorgung zu messen, vergleichend zu bewerten und zu verbessern. Daran haben alle an der Endoprothesenversorgung beteiligten Gruppen ein großes Interesse“, hieß es aus dem BVMed.
Das Register führt drei unterschiedliche Datensätze zusammen: die Routinedaten der Krankenhäuser, die pseudonymisierten Patientendaten der Krankenkassen und die Produktdaten der Implantatehersteller. Der BVMed betont, Auswertungsergebnisse aus den Registerdaten müssten den meldenden Firmen und Krankenhäusern umfänglich und zeitnah zur Verfügung stehen, damit sie Auffälligkeiten frühzeitig erkennen und schnell reagieren könnten.
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