Erste Influenza-Fälle im Südwesten: Minister rät zur Impfung
Stuttgart – Angesichts der ersten Influenza-Fälle der Saison im Südwesten hat Sozialminister Manne Lucha (Grüne) zur Grippeimpfung aufgerufen. Seit Anfang September seien sieben Fälle verzeichnet worden, teilte das Ministerium gestern mit. Die Influenzaviren breiteten sich demnach bereits im Land aus, allerdings noch mit sehr niedriger Geschwindigkeit, hieß es.
„Wer gegen Grippe geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst vor der Erkrankung, sondern vermeidet auch die Ansteckung anderer Menschen“, betonte Lucha, der sich gestern selbst impfen ließ. Besonders wichtig sei die Impfung für Ältere, chronisch Kranke und Schwangere.
Lucha hat auch die Schirmherrschaft einer Grippe-Impfkampagne in Baden-Württemberg übernommen, die gemeinsam von Kassenärztlicher Vereinigung (KVBW), Landesverbänden der gesetzlichen Krankenversicherung sowie dem Landesapothekerverband (LAV) gestartet wurde. Krankenkassen, Ärzte und Apotheker rufen damit gemeinsam zum Impfen auf. Poster und Postkarten sollen über Hausarztpraxen, Krankenkassen und Gesundheitsämter verteilt werden.
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