Erstmals mehr als 300.000 Coronaneuinfektionen

Berlin – Erstmals in der Coronapandemie sind binnen eines Tages mehr als 300.000 neue Coronainfektionen an das Robert-Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von heute Morgen 318.387 Fälle in 24 Stunden.
Vor einer Woche waren es 294.931 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI mit 1.752,0 an – das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.734,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.651,4 (Vormonat: 1.265,0). Die aktuellen Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wieder.
Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 300 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 278 Todesfälle.
Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 19.596.530 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt gestern mit 7,23 an (vorgestern: 7,08). Darunter sind auch viele
Menschen mit positivem Coronatest, die eine andere Haupterkrankung haben.
Die Zahl der Genesenen gab das RKI heute mit 15.329.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 127.822.
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