Erstmals nach Zulassung Netzhautchip gegen geografische Atrophie eingesetzt

Lübeck – Bei einer 80-jährigen Frau, die aufgrund einer geografischen Atrophie – einer Spätform der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) – faktisch blind war, ist es nach Implantation des subretinalen Mikroships PRIMA zu einem deutlichen Visusanstieg gekommen. Nach Angaben des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) war es weltweit die erste solche Implantation seit der CE-Zulassung des Chips im Juli diesen Jahres.
„Unsere Patientin erfüllte alle medizinischen Voraussetzungen für die OP“, wird der Direktor der Lübecker Augenklinik, Salvatore Grisanti, in der Pressemitteilung des UKSH zitiert. Sie sei „darüber hinaus besonders motiviert – ihr größter Wunsch ist es, wieder lesen zu können. Wir erwarten, dass sie durch den Chip eine Lesefähigkeit von mittelgroßen Buchstaben erreichen wird.“
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