EU beschafft PCR-Tests für die WHO im Wert von 2,1 Millionen Euro

Brüssel – Im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat die Europäische Union (EU) die Beschaffung von PCR-Tests im Wert von 2,1 Millionen Euro für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugesagt.
Die Tests würden an das Logistikzentrum für weltweite Notfalleinsätze der WHO in Dubai gespendet, erklärte die Kommission heute. Die Lieferungen sollen demnach noch im August beginnen.
Bereits vergangene Woche hatte die EU mit der Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union die Beschaffung von PCR-Schnelltests und Testinstrumenten im Wert von 2,5 Millionen Euro vereinbart. Mit den Tests soll die rechtzeitige Erkennung von Ebola-Fällen verbessert werden.
Der Ebola-Ausbruch im Kongo war am 15. Mai offiziell festgestellt worden, wahrscheinlich hatte sich das Virus damals aber schon wochenlang verbreitet.
Die Epidemie betrifft mehrere Provinzen im Norden und Osten der Demokratischen Republik Kongo, wo die medizinische Versorgung nach jahrelangen bewaffneten Konflikten stark eingeschränkt ist. Am vergangenen Freitag hatte die UNO erklärt, dass bereits mehr als 2.500 Menschen in dem zentralafrikanischen Land an Ebola gestorben seien.
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