Fake-Referenzen in medizinischen Veröffentlichungen verzwölffacht

New York – Seitdem Large-Language-Modelle (LLM) zum Verfassen von Sachtexten breit verfügbar sind, schleichen sich immer mehr frei erfundene Referenzen in medizinische Publikationen. Forschende der Columbia-Universität entwickelten ein KI-gestütztes Verifizierungssystem und überprüften damit die Literaturlisten von rund 2,5 Millionen Artikeln, die in den letzten 3 Jahren in peer-reviewed Journals erschienen waren.
Dabei identifizierten die Forschenden 2.810 Beiträge, die Referenzen zu nicht existierenden Zeitschriftenartikeln enthielten. Die Arbeit ist als peer-reviewed Research Letter in The Lancet (2026; DOI: 10.1016/S0140-6736(26)00603-3) erschienen und ist unter dieser Referenz auch wirklich aufzufinden.
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