Medizin

Fake-Referenzen in medizinischen Veröffentlichungen verzwölffacht

  • Mittwoch, 27. Mai 2026
/Julien Eichinger, stock.adobe
/Julien Eichinger, stock.adobe

New York – Seitdem Large-Language-Modelle (LLM) zum Verfassen von Sachtexten breit verfügbar sind, schleichen sich immer mehr frei erfundene Referenzen in medizinische Publikationen. Forschende der Columbia-Universität entwickelten ein KI-gestütztes Verifizierungssystem und überprüften damit die Literaturlisten von rund 2,5 Millionen Artikeln, die in den letzten 3 Jahren in peer-reviewed Journals erschienen waren.

Dabei identifizierten die Forschenden 2.810 Beiträge, die Referenzen zu nicht existierenden Zeitschriftenartikeln enthielten. Die Arbeit ist als peer-reviewed Research Letter in The Lancet (2026; DOI: 10.1016/S0140-6736(26)00603-3) erschienen und ist unter dieser Referenz auch wirklich aufzufinden.

thh

Zum Weiterlesen anmelden

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.

Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

Exklusive Inhalte lesen

Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung