Freizeitsport: Der Grund und nicht nur die Häufigkeit entscheidet über die Demenzprävention

Los Angeles – In Sachen Demenzprävention kommt es wohl nicht nur darauf an, wie oft man sich bewegt, sondern auch, was der Grund für die körperliche Aktivität ist. So ging in einer Studie Freizeitsport mit einem geringeren Demenzrisiko einher, während berufsbedingte körperliche Aktivität mit einem höheren Risiko assoziiert war (The Lancet Public Health 2026; DOI: 10.1016/S2468-2667(26)00142-8).
„Die Ergebnisse stellen die lange vertretene Annahme infrage, dass jede Form von Bewegung der Gesundheit des Gehirns zugutekommt“, wird Erstautor Natan Feter von der University of Southern California, Los Angeles, in einer Pressemitteilung zitiert. Das Bewegungsparadoxon ist bereits aus der Kardiologie bekannt.
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