Geburtshilfe-Förderprogramm stößt auf großes Interesse

München – Das von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) angestoßene Programm zur Unterstützung der Geburtshilfe in den Kommunen im Freistaat stößt auf großes Interesse. „Wir haben bereits zahlreiche Anfragen aus allen Landesteilen dazu bekommen. Das freut mich sehr – und das zeigt auch, wie wichtig dieses Programm ist“, sagte Huml.
Ein erster Teil des Förderprogramms soll jetzt anlaufen. Landkreise und kreisfreie Städte erhalten dem Ministerium zufolge für jedes neugeborene Kind eine Förderung von rund 40 Euro. Das Geld sollen die Kommunen in die Verbesserung der Hebammenhilfe bei Geburt und Wochenbettbetreuung investieren.
Huml rechnet mit Ausgaben von fünf Millionen Euro jährlich. Der zweite Teil des Programms soll vor allem kleinere Kliniken im ländlichen Raum unterstützen, um deren Defizit bei der Geburtshilfe auszugleichen.
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