Giffey: „Frühe Hilfen“ unterstützen junge Familien
Berlin – Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ als wichtige Maßnahme zur Unterstützung von jungen Familien gewürdigt. Jedes Kind solle einen guten Start ins Leben bekommen und dafür sei ein gewaltfreies und gesundes Aufwachsen Grundvoraussetzung, sagte Giffey heute in Berlin. Dazu trage das Netzwerk der „Frühen Hilfen“ durch präventive Arbeit bei.
Mit der im Bundeskinderschutz geregelten Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ sind laut Ministerium seit 2012 in nahezu allen Kommunen Netzwerke entstanden. In 86 Prozent der geförderten Kommunen gebe es Angebote von Familienhebammen oder Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen. In über drei Vierteln aller geförderten Kommunen seien Geburtskliniken in die Netzwerke eingebunden. Mit 51 Millionen Euro fördert der Bund nach eigenen Angaben den Ausbau der Netzwerke „Frühe Hilfe“ und die psychosoziale Unterstützung von Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr.
Familienhebammen und sogenannte Babylotsen beraten bei dem Angebot demnach Familien ab der Zeit der Geburt. 50 Lotsen gebe es bereits bundesweit, so Giffey. 170 Stellen für Babylotsen sollten geschaffen werden. Sie sind den Angaben zufolge mit anderen Angeboten wie dem Sozialen Dienst vernetzt. In der Regel sind die Lotsen laut Ministerium ausgebildete Sozialpädagogen.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: