Globale Krankheitslast durch hohes LDL-Cholesterin seit 1990 gestiegen

Seattle – Trotz Fortschritten in der Therapie ist die absolute, durch Low Density Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) bedingte Krankheitslast seit dem Jahr 1990 gestiegen und betrifft nun vermehrt Länder mit mittlerem Einkommen. Das geht aus einer neuen Analyse hervor, die Forschende um Christian Razo von der University of Washington in Seattle im Fachmagazin JAMA publizierten (2026; DOI: 10.1001/jama.2026.8628). Die altersstandardisierten Raten hingegen sind gesunken.
„Die Studie befasst sich mit einem wichtigen und in vielen Teilen der Welt vermutlich unterschätzten Problem“, betonen die Kommentatoren um Mark D. Huffman, Washington University in St Louis, in einem begleitenden Editorial (JAMA 2026; DOI: 10.1001/jama.2026.10083).
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