Hasenpest: Frühe und gezielte Antibiotikatherapie verkürzt Krankheitsverlauf

Leipzig – Die Zahl der in Deutschland gemeldeten Hasenpest-Fälle ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Eine neue multizentrische Analyse aus dem STAKOB-Netzwerk macht deutlich, wie entscheidend der Zeitpunkt der Diagnose ist: Wird frühzeitig leitliniengerecht behandelt, verkürzt sich der Krankheitsverlauf signifikant. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Antibiotics publiziert (2025; DOI: 10.3390/antibiotics14111169).
Die Hasenpest, fachsprachlich auch als Tularämie bezeichnet, wird durch das hochinfektiöse Bakterium Francisella tularensis verursacht. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt zoonotisch, etwa durch direkten Kontakt mit infizierten Wildtieren, durch Zeckenstiche oder – seltener – durch andere Insekten, das Einatmen erregerhaltigen Staubs oder die Aufnahme kontaminierten Wassers. Obwohl Hasen und Kaninchen namensgebend waren, stellen sie nicht die einzige Infektionsquelle dar, auch andere Wildtiere sowie kontaminierte Umwelt spielen eine Rolle.
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