Medizin

Hasenpest: Frühe und gezielte Antibiotikatherapie verkürzt Krankheitsverlauf

  • Montag, 2. Februar 2026
Tularämie, auch als Hasenpest bekannt, wird durch das hochinfektiöse Bakterium Francisella tularensis verursacht. /Love Employee, stock.adobe.com
Tularämie, auch als Hasenpest bekannt, wird durch das hochinfektiöse Bakterium Francisella tularensis verursacht. /Love Employee, stock.adobe.com

Leipzig – Die Zahl der in Deutschland gemeldeten Hasenpest-Fälle ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Eine neue multizentrische Analyse aus dem STAKOB-Netzwerk macht deutlich, wie entscheidend der Zeitpunkt der Diagnose ist: Wird frühzeitig leitliniengerecht behandelt, verkürzt sich der Krankheitsverlauf signifikant. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Antibiotics publiziert (2025; DOI: 10.3390/antibiotics14111169).

Die Hasenpest, fachsprachlich auch als Tularämie bezeichnet, wird durch das hochinfektiöse Bakterium Francisella tularensis verursacht. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt zoonotisch, etwa durch direkten Kontakt mit infizierten Wildtieren, durch Zeckenstiche oder – seltener – durch andere Insekten, das Einatmen erregerhaltigen Staubs oder die Aufnahme kontaminierten Wassers. Obwohl Hasen und Kaninchen namensgebend waren, stellen sie nicht die einzige Infektionsquelle dar, auch andere Wildtiere sowie kontaminierte Umwelt spielen eine Rolle.

nec

Zum Weiterlesen anmelden

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.

Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

Exklusive Inhalte lesen

Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung