Hausärztlicher Internistenverband fusioniert mit BDI
Berlin/Wiesbaden – Der Bundesverband Hausärztlicher Internisten (BHI) wird sich als Verein auflösen. Die Mitglieder des BHI werden künftig unter dem Dach des Berufsverbandes Deutscher Internistinnen und Internisten (BDI) berufspolitisch aktiv sein. Darauf wiesen die beiden Verbände jetzt hin.
„Auch wenn eine eigenständige Vertretung hausärztlich tätiger Internistinnen und Internisten wünschenswert bleibt, bin ich überzeugt, dass unsere Interessen beim BDI künftig gut vertreten sind“, sagte Kai Schorn, Vorsitzender des BHI. Hintergrund für die Fusion ist, dass der BHI anhaltend Mitglieder verloren hat.
„Der Nachwuchsmangel betrifft leider viele ärztliche Berufsverbände, sodass eine Bündelung der Kräfte sinnvoll ist. Mit dieser Integration stärken wir die berufspolitische Stimme der hausärztlich tätigen Internistinnen und Internisten“, sagte die BDI-Präsidentin Christine Neumann-Grutzeck.
In den vergangenen zwei Jahren waren bereits zahlreiche BHI-Mitglieder in der Arbeitsgruppe Hausärztlich tätige Internistinnen und Internisten des BDI tätig.
„Die Fusion ist folgerichtig und festigt die Position der hausärztlichen Internisten innerhalb des BDI“, erklärte der Vorsitzende der AG, Ivo Grebe. Mit dem Zusammenschluss profitierten die Mitglieder des BHI von einem breiteren Netzwerk und den Ressourcen des BDI und könnten sich in einer größeren Gemeinschaft engagieren, betonte er.
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