Herzinsuffizienz: Pulmonale Denervierung senkt Lungenhochdruck

Nanjing – Eine Denervierung von Lungenarterien kann die pulmonale Hypertonie vermindern, die eine schwerwiegende Komplikation einer Linksherzinsuffizienz ist. In einer randomisierten Studie aus China hat sich die Behandlung günstig auf den klinischen Verlauf ausgewirkt. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der European Society of Cardiology (ESC) in München vorgestellt (Abstract) und im New England Journal of Medicine (2026; DOI: 10.1056/NEJMoa2609056) publiziert.
Bei der Herzinsuffizienz kommt es häufig zu einer Aktivierung des sympathischen Nervensystems. Zu den Folgen gehört eine Vasokonstriktion in den Lungenarterien, die das rechte Herz belastet. Für Menschen mit einer Pumpschwäche des linken Herzens stellt dies ein zusätzliches Risiko dar.
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