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Hessen: Betrugsverdacht bei Medizinprodukten

  • Donnerstag, 23. April 2026
/Andrey Popov, stock.adobe.com
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Wiesbaden – Wegen des Verdachts auf Betrug mit überhöhten Preisen für Medizinprodukte hat die Polizei mehrere Wohnungen, Apotheken und ein Großhandelsunternehmen in Osthessen durchsucht.

Einem 44-jährigen Apothekenbetreiber und einer 42-jährigen Kauffrau wird vorgeworfen, über mehrere Jahre hinweg verschiedene gesetzliche Krankenkassen „im erheblichen Umfang“ betrogen zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Fulda und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) mitteilten.

Dazu seien „unzählige Medizinprodukte über unlautere Rechnungswege zu unrechtmäßig höheren als den vertragsgemäßen Preisen“ mit den betroffenen Krankenversicherungen abgerechnet worden. Die Ermittler gehen von einem hohen einstelligen Millionenschaden aus.

Bei den Durchsuchungen in den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg wurden den Angaben zufolge zahlreiche schriftliche und digitale Unterlagen sichergestellt, die den Betrugsverdacht erhärten.

dpa

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