Ärzteschaft

Hessen: Mehr als 7.000 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung

  • Montag, 11. Mai 2026
/goodluz, stock.adobe.com
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Frankfurt am Main – In Hessen arbeiteten im Herbst vergangenen Jahres mehr als 7.000 Ärzte in Weiterbildung. Das geht aus dem Weiterbildungsregister der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) hervor.

Sie hat dafür die Meldequoten von rund 92 Prozent der Weiterbildungsbefugten im Land für den Stichtag 1. Oktober 2025 ausgewertet. Diese haben der Kammer 7.031 aktive Ärzte in Weiterbildung gemeldet. 426 Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten befanden sich in Mutterschutz oder Elternzeit. Im Vorjahr waren es 6.673 Aktive gewesen.

Die Auswertung der Kammer zeigt: Die Mehrheit aller gemeldeten Ärzte, die sich in Weiterbildung befanden, war weiblich, nämlich 57 Prozent. Der Altersdurchschnitt in der Weiterbildung betrug rund 35 Jahre.

Mit 81 Prozent war die Mehrheit im stationären Bereich tätig, gefolgt vom ambulanten Bereich mit 13 Prozent. Die übrigen Weiterzubildenden waren in „sonstigen Einrichtungen“ tätig. Darunter zählen Angestellte im arbeitsmedizinischen Dienst oder in der Pharmaindustrie.

Die Verteilung der Weiterzubildenden nach Fachgebieten entspricht nach Aussagen der Kammer den Vorjahren: Die größte Gruppe repräsentiert die Innere Medizin (26 Prozent), gefolgt von den Gebieten Chirurgie (15 Prozent) und Anästhesiologie (elf Prozent). Der Anteil der Teilzeitbeschäftigungen lag bei 22 Prozent. Im Jahr 2013 hatte dieser Anteil noch bei 13 Prozent gelegen.

Laut dem Register ist der Anteil der Weiterzubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit gestiegen. „2025 verfügten 32 Prozent über einen ausländischen Pass. Dabei war knapp über die Hälfte der ausländischen Ärzte männlich.

Besonders der Anteil an Nicht-EU-Bürgern sei seit 2023 mit 27 Prozentpunkten rasant gestiegen, berichtet Iris Natanzon, wissenschaftliche Referentin der Stabsstelle Qualitätssicherung und Projektkoordinatorin des Hessischen Weiterbildungsregisters.

hil

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