Hunderte Kinder an Masern in Bangladesch gestorben

Dhaka – Durch einen Ausbruch der Masern sind in Bangladesch seit Mitte März 512 Kinder ums Leben gekommen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Dhaka mit.
Die Krankenhäuser der Hauptstadt sind mit dem Ansturm von Patienten überfordert, auf den Intensivstationen stehen nicht ausreichend Betten bereit.
Am stärksten von der aktuellen Masernwelle betroffen sind nach offiziellen Daten Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, hat das Land eine Massenimpfkampagne gestartet.
Wie die UN-Kinderhilfsorganisation Unicef bekanntgab, wurden seither bereit rund 18 Millionen Kinder geimpft.
Laut Unicef hatte das politische Chaos rund um die Massenproteste und den Sturz der autokratischen Regierung im Jahr 2024 dazu geführt, dass zahlreiche Kinder keine Masern-Impfung erhielten.
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