Medizin

Hundeverletzungen gehen häufig mit psychischen Langzeitfolgen einher

  • Dienstag, 20. Januar 2026
/picture alliance, Maximilian Koch
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Liverpool – Verletzungen durch Hunde haben häufig langfristige psychische Folgen. Einer Analyse von Haftpflichtversicherungsdaten aus England und Wales zufolge entwickelt etwa jeder 7. Betroffene infolge eines Hundeangriffs eine psychische Erkrankung – darunter spezifische Phobien und posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS). Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Injury Prevention publiziert (2026; DOI: 10.1136/ip-2025-045863).

Die Analyse umfasst 816 hundebezogene Vorfälle (Bisse oder andere Verletzungen) mit insgesamt 842 Haftpflichtansprüchen aus dem Zeitraum Januar 2017 bis März 2024. Grundlage waren anonymisierte Daten einer auf Personenschäden spezialisierten Anwaltskanzlei, die sowohl in England als auch Wales tätig ist.

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