Immunvermittelte entzündliche Erkrankungen: Erhöhtes Risiko für HPV-bedingte Krebserkrankungen

Paris – Personen mit immunvermittelten entzündlichen Erkrankungen (IMIDs) weisen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ein fast doppelt so hohes Risiko für durch humane Papillomaviren (HPV) bedingte Krebserkrankungen oder schwere Dysplasien des Gebärmutterhalses, der Scheide, der Vulva und des Anus auf, so Ergebnisse einer Studie (RMD Open 2026; DOI: 10.1136/rmdopen-2026-006927). Dieses erhöhte Risiko war beim systemischem Lupus erythematodes (SLE) besonders ausgeprägt.
Immunvermittelte entzündliche Erkrankungen sind chronischen Krankheiten, bei denen das Immunsystem fehlgeleitet ist und dauerhafte Entzündungen im Körper auslöst. Die wichtigsten Vertreter dieser Gruppe sind Rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und SLE.
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