Impfquoten bei Kindern sinken in vielen EU-Ländern wieder

Rom – Nach jahrzehntelangen Fortschritten gehen die Impfquoten bei Kindern in vielen Ländern der Europäischen Union (EU) wieder zurück. Vielfach setzte die Trendwende während oder kurz nach der COVID-19-Pandemie ein, berichten Forschende in The Lancet Regional Health – Europe (2026; DOI: 10.1016/j.lanepe.2026.101834).
Die Analyse von 27 EU-Ländern basiert auf Schätzungen von WHO und UNICEF zu nationalen Impfquoten zwischen 1980 und 2024. Erstautor Leonardo Villani von der Università Cattolica del Sacro Cuore in Rom und sein Team untersuchten 7 Impfungen, die üblicherweise im ersten Lebensjahr verabreicht werden: Diphterie, Tetanus und Pertussis (DTP-3), Hepatitis B (HEPB-3), Haemophilus influenzae Typ b (HIB-3) und Polio (POL-3) sowie Pneumokokken (PCV-3), Masern (MCV-1) und Röteln (RCV-1).
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