Impfskepsis in den USA wächst
Washington – Seit Menschen gegen Krankheiten geimpft werden können, gibt es auch Impfkritiker. Eine Umfrage in den USA zeigt nun, dass die Zahl der Menschen, die eine Impfung skeptisch betrachten, wächst.
Laut einer aktuellen Befragung des Pew-Forschungszentrums bewerten Eltern von Kindern bis vier Jahre eine Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) deutlich kritischer als Eltern mit älterem Nachwuchs. Demnach halten 43 Prozent der befragten Mütter und Väter mit Kleinkindern die MMR-Impfung für mittel- bis hochriskant.
Der Befund reiht sich ein in frühere Pew-Erhebungen, die einen Trend zu mehr Impfskepsis ausgemacht haben. Ein wichtiger Faktor ist den Ergebnissen zufolge das individuelle medizinisch-naturwissenschaftliche Wissen: Gebildetere Menschen sehen beim Thema Impfung überwiegend (79 Prozent) geringe Risiken.
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