„In unserer Klinik haben wir bisher 25 Patienten mit Parkinson auf die adaptive Stimulation umgestellt"

Genf – Die Tiefe Hirnstimulation war für viele Menschen mit Morbus Parkinson ein Game Changer: Sie kann Tremor, Rigor und Bewegungsverlangsamung stark lindern. Allerdings gibt es auch unter der Therapie Betroffene, die weiter an zwischenzeitlichen Off-Phasen oder Überbeweglichkeit leiden. Eine Möglichkeit die Beweglichkeit weiter zu verbessern ist die adaptive Tiefe Hirnstimulation (aTHS).
Bestimmte Hirnsignale werden dabei gemessen und als Feedback an den Stimulator weitergegeben, sodass dieser sich der aktuellen Beweglichkeit anpassen kann. Welche Vorteile die neue Technik hat und welche Schwierigkeiten es noch gibt, hat Andrea Kühn von der Charité Universitätsmedizin Berlin auf dem Kongress der European Acadamy of Neurology (EAN) vorgestellt.
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