In-vitro-Fertilisation: Die meisten Zusatzbehandlungen haben keinen belegten Nutzen

Melbourne – Viele der ergänzend zur In-vitro-Fertilisation (IVF) angebotenen Zusatzbehandlungen verbessern die Chance auf ein Kind wahrscheinlich nicht. Darauf deutet eine Metaanalyse von 85 randomisiert-kontrollierten Studien hin, die in The Lancet Obstetrics, Gynaecology, & Women’s Health veröffentlicht wurde (2026; DOI: 10.1016/S3050-5038(26)00054-3).
Die Wahrscheinlichkeit, nach einem IVF-Zyklus ein Kind zu bekommen, liegt bei etwa 30–40 %. Viele Paare greifen deshalb zusätzlich zu IVF-Add-ons – ergänzenden Verfahren, Medikamenten oder Techniken, die die Erfolgschancen erhöhen sollen.
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