In-vitro-Fertilisation: Mit steigender Clomifencitrat-Dosis nehmen perinatale Risiken zu

Boston – Bei Frauen, die sich einer In-vitro-Fertilisation (IVF) unterziehen, könnte das zur Ovulationsinduktion eingesetzte Clomifencitrat dosisabhängig mit ungünstigen perinatalen Ergebnissen assoziiert sein. Darauf deuten Ergebnisse einer Studie hin (BMJ Open 2026; DOI: 10.1136/bmjopen-2025-115285).
„Aus kontrollierten Studien liegen nur begrenzte Daten zu ungünstigen reproduktiven Ereignissen im Zusammenhang mit Clomifencitrat vor. Sie weisen jedoch konsistent auf ein erhöhtes Risiko für Mehrlingsschwangerschaften, Fehlgeburten, Frühgeburten und Fehlbildungen hin“, schreiben die Forschenden um Sheree Boulet von der Boston University Chobanian and Avedisian School of Medicine. Der Zusammenhang zwischen der Dosierung von Clomifencitrat und ungünstigen reproduktiven Ergebnissen sei dagegen bislang kaum untersucht worden.
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