Vermischtes

Innovationsausschuss fördert 45 neue Projekte zur Versorgungsforschung

  • Donnerstag, 11. Juni 2026
Förderung Geld Forschung
/magele-picture, stock.adobe.com

Berlin – Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wird 45 neue Projekte im Bereich der Versorgungsforschung fördern. Das hat der Ausschuss mitgeteilt. 20 Projekte entfallen auf den sogenannten themenoffenen Bereich.

Dazu gehört zum Beispiel das Projekt „Mosaik – Medizinische und psychosoziale Folgen von Schwangerschaftsverlusten“ des Universitätsklinikums Jena, das Projekt „Agave – Akademisierte Gesundheitsberufe in der ambulanten Versorgung: Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven“ der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und das Projekt „Rise – Reduktion inadäquaten Schlafmittelgebrauchs durch Patienten-Empowerment“ des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Auf den Bereich der themenspezifischen Förderung von Versorgungsforschung entfallen 25 Projekte. Dazu gehören unter anderem vier Projekte zum Förderbereich „Analyse und Entwicklung von Interventionen zur Primärprävention von nicht übertragbaren Krankheiten im haus- sowie im kinder- und jugendärztlichen Setting“, drei Projekte zur transplantationsmedizinischen Versorgung und drei Projekte zur Entwicklung und Erprobung eines bundesweiten Never-Event-Registers als Fehlermelde- und Lernsystem.

Der Innovationsausschuss hatte auf seine Förderbekanntmachungen vom 20. Juni 2025 268 Anträge erhalten. 112 davon bezogen sich auf die themenspezifische Förderbekanntmachung, 156 auf die themenoffene. Die Förderung medizinischer Leitlinien ist ein eigener Themenbereich des Innovationsausschusses.

hil

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