Intensivmedizin: Studie untersucht Folgen von Fixierungen

Paris – Die Fixierung der Arme und manchmal auch der Beine soll auf Intensivstationen verhindern, dass maschinell beatmete Menschen sich selbst extubieren oder intravenöse Zugänge und Katheter entfernen. Die Praxis ist aber durchaus umstritten. Intensivmediziner aus Frankreich haben nun in einer randomisierten Studie in JAMA (2026; DOI: 10.1001/jama.2026.2897) 2 verschiedene Fixierungs-Strategien verglichen.
Die Fixierung von maschinell beatmeten Personen wird auf Intensivstationen unterschiedlich gehandhabt. Eine Umfrage in 9 europäischen Ländern und Australien (ohne deutsche Beteiligung) ergab 2010, dass auf einigen Intensivstationen grundsätzlich alle maschinell beatmeten Patienten mit Handgelenk- und manchmal auch Fußgelenkschlaufen am Bett fixiert werden.
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