Italien will mit Verteilung von Johnson & Johnson-Vakzin warten

Rom – Italien hat die Lieferungen des Coronaimpfstoffes von Johnson & Johnson vorerst eingelagert und will mit der Verteilung auf die Entscheidung der Arzneimittelbehörden EMA und Aifa warten. Das bestätigte das Büro des Außerordentlichen Kommissars für den Coronanotfall gestern Abend.
„Ich glaube, dass sie sich in den kommenden zwei bis drei Tagen äußern werden, und wir werden die Vorschriften respektieren“, erklärte Kommissar Francesco Figliuolo nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa in Turin.
Italien hatte Medienberichten zufolge vorgestern etwas weniger als 200.000 Dosen des Präparats von Johnson & Johnson erhalten.
Hintergrund für den Auslieferungsstopp in Italien sind Berichte über Sinusvenenthrombosen. Der US-Hersteller untersucht die Fälle, auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) prüft sie. Wann die Lieferungen in Europa wieder aufgenommen werden, ist unklar.
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