Kaiserschnitt: Tranexamsäure bei Placenta praevia senkt Risiko für schwere postpartale Blutungen

Guangzhou – Eine prophylaktische Infusion unmittelbar vor dem Kaiserschnitt hat in einer randomisierten Studie aus China bei Schwangeren mit Placenta praevia die postpartalen Blutungen vermindert, ohne dass es zu einem Anstieg von schweren Komplikationen kam. Die Ergebnisse wurden im BMJ (2026; DOI: 10.1136/bmj-2026-089636) publiziert.
Bei der Placenta praevia verdeckt die Plazenta ganz oder teilweise den Muttermund und droht damit, den Geburtskanal zu blockieren. Die Placenta praevia ist deshalb eine Indikation für einen Kaiserschnitt. Sie besteht insbesondere bei einer Plazenta-accreta-Störung. Die Plazenta ist dann tief in das Endometrium eingewachsen. Sie löst sich nach der Geburt oft nur unter starken postpartalen Blutungen.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: