KI erkennt kontrastmittelanreichernde Hirntumore im MRT auch ohne Kontrastmittelgabe

London – Ein KI-gestütztes Programm kann mit relativ hoher Genauigkeit kontrastmittelanreichernde Hirntumore auf MRT-Bildern entdecken, obwohl diese ohne Verwendung des Kontrastmittels Gadolinium erstellt wurden. Das berichten britische Forschende in der Fachzeitschrift Lancet Medical Imaging and Theranostics (2026; DOI: 10.1016/j.lanmit.2026.100012). Das Deep Learning-Modell schnitt dabei etwas besser ab als eine Gruppe von 11 Radiologinnen und Radiologen.
Die bildgebende Diagnostik und Überwachung spielen eine zentrale Rolle in der neuro-onkologischen Versorgung sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Kontrastmittel können jedoch aufgrund von Kontraindikationen wie Allergien oder Nierenfunktionsstörungen oder aufgrund der Weigerung der Betroffenen nicht immer verabreicht werden. Die Begrenzung einer wiederholten Gadoliniumverwendung ist oft wünschenswert, insbesondere bei Kindern.
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