Kinder- und Jugendsterblichkeit: Rückgang seit 2015 deutlich verlangsamt

Florenz – Die Fortschritte im Kampf gegen vermeidbare Todesfälle bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen haben sich seit 2015 deutlich verlangsamt. Das berichten Forschende um David Sharrow, UNICEF Office of Strategy and Evidence – Innocenti, Florenz, in der Fachzeitschrift BMJ (2026; DOI: 10.1136/bmj-2025-088684).
Die im Jahr 2000 verabschiedeten Millennium-Entwicklungsziele sahen vor, die Sterblichkeitsrate von Kindern unter 5 Jahren (U5MR) zwischen 1990 und 2015 um zwei Drittel zu senken. Mit den 2015 verabschiedeten Zielen für nachhaltige Entwicklung wurden neue globale Vorgaben gesetzt: Bis 2030 soll die U5MR auf höchstens 25 pro 1.000 Lebendgeburten und bei Neugeborenen auf maximal 12 pro 1.000 sinken. Doch die Welt läuft Gefahr, diese Ziele zu verfehlen.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: