Ärzteschaft

Kinderärztliche Versorgung in Templin wird ambulant

  • Freitag, 25. September 2020
/picture alliance / Westend61
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Potsdam – In Templin ist die wohnortnahe medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen langfristig gesichert. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und die Krankenkassen haben dafür einen entsprechenden Vertrag geschlossen.

„Erstmalig in Brandenburg übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Verlage­rung von Leistungen aus dem Krankenhaus in den ambulanten Bereich“, sagte Peter No­ack, Vorstandsvorsitzender der KVBB. Er sprach von einer „sehr guten Nachricht“ für die medizinische Versorgung.

Wie die KVBB mitteilte, haben sich Kassen und KVBB im Zuge der Ambulantisierung des Templiner Krankenhauses und des Aufbaus eines Ambulant-Stationären Zentrums (ASZ) darauf verständigt, die ambulante Versorgung von Kindern und Jugendlichen weiter auf- und auszubauen.

In Templin wird der Nachwuchs derzeit in einer Kinderarzt­praxis sowie im ASZ medizi­nisch versorgt. Kinder und Jugendliche, für die unter Umständen ein stationärer Aufent­halt medizinisch not­wendig sein sollte, werden im ASZ in einer Überwachungseinheit betreut und be­ob­ach­tet. Dort wird entschieden, ob die Patienten ambulant oder stationär weiterbehandelt werden müssen.

Im ersten Halbjahr 2020 konnten laut KVBB 94 Prozent der überwachten Kinder und Ju­gendlichen wieder ambulant entlassen werden. Sechs Prozent der Betroffenen wurden stationär im Klinikum Eberswalde versorgt.

may/EB

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