Klimawandel belastet Hautgesundheit besonders in ärmeren Ländern

Wien – In vielen Teilen der Welt verändert der Klimawandel schon jetzt die Häufigkeit und Schwere von Hauterkrankungen. Besonders betroffen sind Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Das ergab eine internationale Studie mit 136 beteiligten Nationen, deren Ergebnisse Esther Freeman von der Harvard Medical School auf dem Kongress der European Academy of Dermatology and Venerology (EADV) vorstellte (Abstract 3404).
„Wir denken oft an die Auswirkungen extremer Wetterereignisse auf Hitzschlag, Herz-Kreislauf-Probleme und Atemwegserkrankungen, aber die Haut ist unsere erste Verteidigungslinie gegen den Klimawandel“, betonte die Referentin. Steigende Temperaturen, Wetterextreme, sich verändernde Niederschlagsmuster, klimabedingte Migration und Störungen von Ökosystemen würden in vielen Regionen die Hautgesundheit der Menschen bedrohen.
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