Klinik Geesthacht: Insolvenzverfahren aufgehoben

Geesthacht – Das Amtsgericht Schwarzenbek hat das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung für das Krankenhaus Geesthacht aufgehoben. Ein Gerichtssprecher bestätigte die Entscheidung auf Anfrage.
„Für die Menschen in Geesthacht und der Region bedeutet diese Entscheidung vor allem eines: Das Krankenhaus bleibt“, erklärte Geschäftsführer Lars Timm. Es werde zwar anders arbeiten als bisher, es bleibe aber ein Ort medizinischer Versorgung im stationären und ambulanten Bereich.
Die Betreiber haben das Krankenhaus in eine Fachklinik umgewandelt. Rund 250 Mitarbeitende mussten das Haus verlassen. Bereits im März war der Regelbetrieb in mehreren Bereichen eingestellt worden, darunter die Geburtshilfe und Gynäkologie, die Intensivstation, die chirurgischen Stationen, die Notaufnahme sowie die Kardiologie.
Seit April konzentriert sich das Haus auf die Bereiche Geriatrie, Innere Medizin sowie Psychiatrie. Letztere umfasst neben dem stationären Angebot auch fünf Tageskliniken sowie psychiatrische Institutsambulanzen. Auch eine internistische Anlaufstelle für kleinere Notfälle bleibt wochentags von 8 bis 16 Uhr offen.
Zudem hält die Fachklinik eine Diagnostik inklusive Radiologie mit Röntgen und CT vor. Im Oktober hatte ein vorläufiges Insolvenzverfahren begonnen, das nun abgeschlossen wurde.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: