Politik

Klinikbetrieb: DKG schlägt Rückkehr von Ruheständlern vor

  • Mittwoch, 23. Dezember 2020
/Gorodenkoff, stockadobecom
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Berlin – Angesichts der Personalknappheit in Krankenhäusern wegen der Coronapandemie hat der Präsi­dent der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, die Rückkehr von Ruheständlern in die Kliniken vorgeschlagen.

Einzelne Krankenhäuser riefen bereits dazu auf, „dass Mitarbeiter, die gerade erst in den Ruhestand gegan­gen sind oder aus anderen Gründen in einer beruflichen Auszeit sind, nach Möglichkeit zumindest vorüber­gehend zurückkehren sollen", sagte Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Solche Appelle unterstütze er ausdrücklich.

Sinnvoll sei das aber nur bei Leuten, die noch nicht lange aus dem Beruf raus seien und noch das Erfah­rungswissen des aktuellen Krankenhausbetriebs hätten, fügte Gaß hinzu.

Der Verbandspräsident erwartet nach eigenen Angaben weiter steigenden Druck auf die Kliniken. „Aktuell liegt die Zahl der Intensivpatienten mit COVID-19 bei 5.100“, sagte er. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl im Januar auf 6.000 steigen werde.

afp

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