Klinikbetrieb: DKG schlägt Rückkehr von Ruheständlern vor

Berlin – Angesichts der Personalknappheit in Krankenhäusern wegen der Coronapandemie hat der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, die Rückkehr von Ruheständlern in die Kliniken vorgeschlagen.
Einzelne Krankenhäuser riefen bereits dazu auf, „dass Mitarbeiter, die gerade erst in den Ruhestand gegangen sind oder aus anderen Gründen in einer beruflichen Auszeit sind, nach Möglichkeit zumindest vorübergehend zurückkehren sollen", sagte Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Solche Appelle unterstütze er ausdrücklich.
Sinnvoll sei das aber nur bei Leuten, die noch nicht lange aus dem Beruf raus seien und noch das Erfahrungswissen des aktuellen Krankenhausbetriebs hätten, fügte Gaß hinzu.
Der Verbandspräsident erwartet nach eigenen Angaben weiter steigenden Druck auf die Kliniken. „Aktuell liegt die Zahl der Intensivpatienten mit COVID-19 bei 5.100“, sagte er. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl im Januar auf 6.000 steigen werde.
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