Knochendichtemessung: Osteoporose-Expertin kritisiert Bewertung von Stiftung Warentest

Berlin – Die Stiftung Warentest rät Personen davon ab, eine Knochendichtemessung zur Früherkennung von Osteoporose aus eigener Tasche zu finanzieren und empfiehlt ein abgestuftes Verfahren. Eine andere Empfehlung findet sich allerdings in den S3-Leitlinien. Demnach ist für alle ab 70 Jahren eine Osteoporose-Abklärung indiziert. Die Koordinatorin und Vorsitzende der Leitlinienkommission Friederike Thomasius kritisiert das Vorgehen der Stiftung Warentest.
Zwei Expertinnen haben laut Stiftung Warentest in „einschlägigen medizinischen Datenbanken systematisch qualitativ hochwertige Übersichtsarbeiten“ sowie Leitlinien verschiedener Länder gesichtet und ausgewertet. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Knochendichtemessung auf eigene Kosten nicht sinnvoll ist.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit:
4