Kopfbälle zeigen über eine Saison keine messbaren Auswirkungen auf das Gehirn junger Fußballer

München – Jugendliche Fußballspieler weisen nach einer Wettkampfsaison im Vergleich zu Gleichaltrigen, die kontaktarme Sportarten ausüben, keine nachweisbaren Veränderungen von Kognition, Verhalten oder Hirnstruktur und -funktion auf. Das berichten Forschende in JAMA Network Open (2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.19569).
Wiederholte Kopfstöße, wie sie etwa bei Kopfbällen auftreten, wurden bei ehemaligen Profifußballern mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen in Verbindung gebracht. Für Kinder und Jugendliche sei die Datenlage dagegen bislang begrenzt, erklärte Studienleiterin Inga Körte, Professorin für Neurobiologische Forschung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am LMU Klinikum München.
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