Krankenhauskonzern Sana hat grundsätzlich Interesse an Zukäufen
Ismaning – Der Krankenhauskonzern Sana sieht sich auf Expansionskurs und zeigt Interesse an weiteren Kliniken. Das prozentual zweistellige Wachstum soll auch 2014 fortgesetzt werden, sagte Konzernchef Michael Philippi.
Aus der Übernahme eines Großteils der Rhön-Kliniken durch den Medizinkonzern Fresenius ergebe sich für die Sana Kliniken AG keine „grundsätzlich andere Konkurrenzsituation”, sagte Philippi. Der Sana-Chef zeigt nun Interesse an den Rhön-Kliniken, die Fresenius aus kartellrechtlichen Gründen nicht kaufen durfte. „Wenn das ein oder andere davon verkauft werden soll, schauen wir uns das natürlich an.”
2013 steigerte Sana den Umsatz um 10,3 Prozent auf 2 Milliarden Euro. Das Wachstum ohne Zukäufe habe 3,3 Prozent beigetragen. Der Gewinn legte um 18,3 Prozent auf 56,9 Millionen Euro zu. Sana mit Sitz in Ismaning bei München ist nach Helios und dem Klinikkonzern Asklepios die Nummer drei unter den privaten Klinikbetreibern.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: