Krebs überstanden: Mehr Aufmerksamkeit für Langzeitfolgen und Lebensqualität

Wien – Die Zahl der Krebsüberlebenden nimmt zu, sodass Langzeit- und Spätfolgen, aber auch die Lebensqualität immer mehr in den Blickpunkt rücken. Wie Folgen erkannt und behandelt werden können und welchen Einfluss Veränderungen des Lebensstils auf sie haben können, wurde auf der Jahrestagung der deutschsprachigen Fachgesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie besprochen und diskutiert.
Mit den Langzeit- und Spätfolgen nach Immuntherapien setzte sich Katharina Egger-Heidrich vom Universitätsklinikum Dresden auseinander. Zu den wesentlichen Herausforderungen für die Versorgung von Überlebenden nach Krebs (Cancer Survivor), die „innovative Immuntherapien“ erhalten hatten, zählte sie zum Beispiel stark oder multipel vorbehandelte Patientinnen und Patienten, die fehlende prospektive Erfassung von Spätfolgen in den Zulassungsstudien und in bestehenden Registern oder chronische Krebserkrankungen mit Dauertherapien.
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