Krebsrisiko bei BRCA-getesteten Frauen steigt mit positiver Familienanamnese

Los Angeles – Bei Frauen, die auf pathogene Varianten in BRCA1 und BRCA2 getestet werden, variiert das Lebenszeitrisiko für Brust- und Eierstockkrebs erheblich in Abhängigkeit von der Familienanamnese. So ist auch bei negativem Testergebnis das Risiko für Personen mit erkrankten Angehörigen erhöht. Das zeigt eine aktuelle Studie in JAMA Network Open (2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.26334).
„Pathogene Varianten in BRCA1 und BRCA2 gehen mit einem deutlich erhöhten Risiko für Brust- und Eierstockkrebs einher. Das Risiko für Frauen, die sich einem BRCA-Test unterziehen – insbesondere bei Varianten unklarer Signifikanz oder negativem Testergebnis –, ist jedoch bislang nur unzureichend definiert“, schreiben die Forschenden um Fahima Dossa vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles.
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