KV Hessen warnt vor betrügerischen Anrufen

Frankfurt am Main – In den vergangenen Wochen ist es vermehrt zu betrügerischen Anrufen von vermeintlichen Mitarbeitenden des Patientenservices gekommen. Dabei wurden Patienten aufgefordert, sensible Bankdaten weiterzugeben. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen warnt vor der Masche.
Bei den Anrufen handelt es sich um die sogenannte Methode des „Call-ID-Spoofing“, bei der Anrufe von einer gefälschten Nummer aus getätigt werden. In diesen Fällen gaben sich die Anrufer als Arzt oder Ärztin, als Ärztlicher Bereitschaftsdienst oder als Kassenärztliche Vereinigung aus und versuchten, an Bankinformationen der Patientinnen und Patienten zu gelangen.
Das besonders Trügerische ist, dass die Nummern, die dem Angerufenen angezeigt werden, von vertrauenswürdigen Institutionen – wie etwa dem Patientenservice (116117) – stammen. Da nur die 110 und die 112 gegen solche betrügerischen Anrufe geschützt sind, hat die KV keinerlei technische Möglichkeiten das „Call-ID-Spoofing“ zu unterbinden.
Die KV Hessen stellte klar, dass Mitarbeitende des Patientenservice Patienten niemals und zu keiner Zeit dazu anhalten, Bankverbindungen oder andere sensible Zahlungsinformationen preiszugeben. Der Anruf sollte im besten Fall gar nicht erst angenommen, und falls dies schon geschehen sei, sofort beendet werden, rät die KV.
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