Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung nimmt Arbeit auf

Jena – Lichtbasierte Gesundheitstechnologien stehen im Zentrum der Arbeit des neuen Leibniz-Zentrums für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) in Jena. „Die Coronapandemie führt uns vor Augen, wie dringend wir neue Ansätze im Kampf gegen Infektionskrankheiten brauchen“, sagte Jürgen Popp, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT).
Wie der Sprecher des neuen Forschungszentrums betonte, schaffe das LPI in Jena eine europaweit einmalige Forschungsinfrastruktur für internationale Wissenschaftler, um solche Lösungen gemeinsam zu erforschen und schnell auf den Markt zu bringen. Nötig seien „gute Ideen, unkonventionelle Ansätze und Lösungen, die zügig vom Labor ans Krankenbett gelangen“, sagte Popp.
Mit kurzen Wegen und klaren Übergabepunkten bis zur Marktreife sollen internationale Forschende aus Naturwissenschaften, Technologieentwicklung und Medizin sowie Anwender aus der Industrie in dem neuen Institut bei der raschen Umsetzung innovativer Methoden unterstützt werden. Die ersten Projekte dazu sind laut Popp im Juli gestartet.
Das Zentrum wird von vier Jenaer Partnern getragen: Die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Universitätsklinikum, das Leibniz-IPHT sowie das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) – haben dazu im Juni einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.
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