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Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung nimmt Arbeit auf

  • Montag, 20. Juli 2020
/flashmovie, stock.adobe.com
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Jena – Lichtbasierte Gesundheitstechnologien stehen im Zentrum der Arbeit des neuen Leib­niz-Zentrums für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) in Jena. „Die Coronapande­mie führt uns vor Augen, wie dringend wir neue Ansätze im Kampf gegen Infektions­krank­heiten brauchen“, sagte Jürgen Popp, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Insti­tuts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT).

Wie der Sprecher des neuen Forschungszentrums betonte, schaffe das LPI in Jena eine eu­ropaweit einmalige Forschungsinfrastruktur für internationale Wissenschaftler, um sol­che Lösungen gemeinsam zu erforschen und schnell auf den Markt zu bringen. Nötig sei­en „gute Ideen, unkonventionelle Ansätze und Lösungen, die zügig vom Labor ans Kran­kenbett ge­lan­gen“, sagte Popp.

Mit kurzen Wegen und klaren Übergabepunkten bis zur Marktreife sollen internationale Forschende aus Naturwissenschaften, Technologieentwicklung und Medizin sowie An­wen­der aus der Industrie in dem neuen Institut bei der raschen Umsetzung innovativer Methoden unterstützt werden. Die ersten Projekte dazu sind laut Popp im Juli gestartet.

Das Zentrum wird von vier Jenaer Partnern getragen: Die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Universitätsklinikum, das Leibniz-IPHT sowie das Leibniz-Institut für Naturstoff-Fors­chung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) – haben dazu im Juni einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

hil

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