Masterplan Gesundheitswirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern steht

Rostock – Die Gesundheitssektor in Mecklenburg-Vorpommern soll in den kommenden Jahren als Schlüsselbranche des Landes weiterentwickelt werden. Ein „Masterplan Gesundheitswirtschaft 2030“ wurde nun bei der 17. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) übergeben.
„Der Masterplan ist kein starrer Plan, nachdem in jedem Jahr bestimmte Vorgaben zu erfüllen sind“, sagte Schwesig in Rostock. Jede neue Idee sei gefragt und könne nach einer Diskussion aufgenommen werden, wenn sie praktikabel sei und den Menschen nutze.
Einer der Schwerpunkte des Masterplans ist die Vernetzung von Unternehmen und Institutionen aus Biotechnologie und Medizintechnik. Weiter gehe es um Gesundheitsdienstleistungen, Ernährung für die Gesundheit und den Gesundheitstourismus. Auch das Thema „Gesundes Altern“ findet sich im Masterplan, der unter anderem vom Netzwerk BioCon Valley erarbeitet wurde, wieder.
Die Gesundheitswirtschaft ist laut Schwesig ein Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor für Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 150.000 Menschen seien in der Branche beschäftigt. Mit rund 6,1 Milliarden Euro werde rund ein Siebtel der gesamten Bruttowertschöpfung des Landes in dieser Branche erwirtschaftet.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: