Mechanismus hinter VITT nach Coronaimpfung aufgezeigt

Adelaide – Nach vektorbasierten COVID-19-Impfungen oder Infektionen mit Adenoviren kann es in seltenen Fällen zu Gerinnungsstörungen kommen, bei denen sich Antikörper gegen eigene Blutproteine richten. Diese sogenannte vakzin-induzierte Immunthrombozytopenie und Thrombose (VITT) entsteht laut einem Team um Jing Jing Wang von der Flinders University in Adelaide durch ein fehlgeleitetes Immunsystem. Das berichten sie nun im New England Journal of Medicine (2026; DOI: 10.1056/NEJMoa2514824).
„Diese Studie zeigt mit molekularer Präzision, wie eine normale Immunreaktion auf ein Adenovirus in sehr seltenen Fällen aus dem Ruder laufen kann“, erklärt Studienautor Theodore Warkentin von der McMaster University in einer Pressemitteilung. „Durch die Identifizierung des beteiligten viralen Proteins und der spezifischen Antikörperveränderung, die diese Fehlsteuerung antreibt, verstehen wir nun nicht nur, was bei VITT geschieht, sondern auch warum.“
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